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Das Socken-Abo entsteht

Der Gründerpartner Samy Liechti war frisch gebackener Hochschulabsolvent und hatte gerade seine erste Stelle als Juniorberater in einer Werbeagentur angetreten. Jung und mit den Gepflogenheiten in der Geschäftswelt noch wenig vertraut, durfte er nach kurzer Zeit bereits etwas tun, was sich Neulinge üblicherweise durch Ausdauer und harte Arbeit erst verdienen müssen. Er wurde von seinem Chef an ein «Business-Meeting» mit hochkarätigen japanischen Geschäftspartnern mitgenommen. Da nur ausgewählte Mitarbeiter an «Business-Meetings» mit wichtigen ausländischen Geschäftsleuten geschickt werden, fand er es angemessen, sich für bedeutend zu halten und noch schnell umzuziehen. Aus dem Fundus schwarzer Socken wurden zwei übergestülpt, das frisch gebügelte Hemd angezogen und die Krawatte umgebunden. So begab er sich voller Stolz und Selbstbewusstsein zu dem Treffen mit den Japanern. Eine folgenschwere Begegnung, wie sich herausstellen sollte.

Die japanische Teezeremonie

Die geschäftliche Seite des Meetings verlief erwartungsgemäss, und das Ergebnis war entsprechend für alle Beteiligten zufriedenstellend. Im Anschluss an das Meeting wurde die ganze Delegation zu einer traditionellen japanischen Teezeremonie eingeladen. Beim Eintreten in das Teehaus wurde schnell klar, dass so wie es sich in Japan eben gehört - die Schuhe ausgezogen werden mussten. Und da passierte es. Die totale Peinlichkeit. Die grenzenlose Blamage. Es war eindeutig und nicht zu übersehen. Samy Liechtis Socken hatten nicht den gleichen Lebenslauf. Die linke Socke erschien in kräftigem Schwarz und wies eine breite Struktur auf. Die rechte dagegen war hellschwarz verwaschen, mit schmaler Musterung und zu allem Überfluss schien da auch noch die grosse Zehe durch das erschlaffte Gewebe hindurch. Am liebsten wäre er in den Kirschholzboden versunken oder hätte den Kopf in die Erde des Bonsai-Topfes gesteckt. Die letzte Hoffnung, es handle sich hier lediglich um einen bösen Traum, musste er umgehend begraben, und es wurde ihm immer klarer, dass es keine Rettung gab. Er musste da durch. Mit zusammengezogenen Innereien. Er hatte keine Wahl. Bald merkte er aber, dass er nicht ganz allein war mit seinem Problem.

Eine folgenschwere Begegnung

Natürlich war es nicht zu vermeiden, dass auch die japanischen Gastgeber sowie der Chef das Missgeschick zur Kenntnis nahmen. Mit viel Takt und menschlicher Grösse überspielten sie jedoch den Fauxpas. Manchmal so schoss es ihm durch den Sinn hilft in solchen Fällen die Flucht nach vorne, Entspannung der Situation durch eine selbstentlarvende ironische Bemerkung. Aber dafür gibt es einen optimalen Zeitpunkt, und den hatte er schon lange überschritten. So sass er also da in der Lotusstellung, bemüht, seine Füsse zu verbergen und ohne jemals dem Gang der Konversation wirklich folgen zu können. In den Augen der Gastgeber musste er nicht nur als ungepflegt, sondern auch noch als verträumt wirken. Aber er konnte einfach nicht anders, in seinem Kopf da war nur eines: Die verdammten Socken!

Das Socken-Abo ist geboren

Nachdem er dies alles durchgestanden hatte und sich wieder auf kulturell vertrautem Terrain bewegte, wurde ihm allmählich klar, dass seine Erlebnisse mit den Japanern einen tieferen Sinn haben mussten. Das Schicksal hatte ihn ausgewählt, menschliche Erniedrigungen durch unpassende Fussbekleidung auf dieser Welt auszurotten. Die Mission hiess fortan: Die Welt Schritt für Schritt von Socken-Sorgen zu befreien. Daraus entstand denn auch die Idee, «Socken im Abo» anzubieten.

Meilensteine einer Sockengeschichte

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